Die Zeit ist reif, den Volksgruppenstreit in Kärnten zu beenden

 

 

AUFRUF zur Unterstützung

Das 20. Jahrhundert mit seiner für beide Seiten leidvollen Geschichte liegt hinter uns. Es ist Zeit, ein von gegenseitigem Misstrauen geprägtes Nebeneinander von Deutsch- und Slowenischkärntnern dauerhaft von einem zukunftsorientierten friedlichen Miteinander abzulösen.
 
Der Deutsch-slowenische Dialogprozess ist nicht mehr zu stoppen

Der vor drei Jahren begonnene deutsch-slowenische Dialogprozess ist längst bereits unumkehrbar geworden. Tausende Kärntnerinnen und Kärntner und viele Freunde Kärntens aus den anderen Bundesländern haben sich inzwischen mit schriftlicher Unterstützungserklärung bereit erklärt, den KHD in seinen Verständigungsbemühungen mit dialogbereiten Slowenenvertretern offensiv zu unterstützen. Dabei gilt es, selbstbewusst, offen und angstfrei aufeinander zuzugehen.

Weder Deutsch- noch Slowenischkärntner brauchen heute noch Angst zu haben
Die Grenze ist unbestritten, sie ist nach dem Schengenbeitritt Sloweniens fast unsichtbar geworden und bleibt dennoch unantastbar. Kein Deutschkärntner braucht heute mehr Angst um seine Heimat zu haben.
Angst um ihren Fortbestand braucht auch die knapp 13.000 Personen umfassende slowenische Volksgruppe nicht zu haben. Deren natürliche Entwicklung ist dank einer fördernden österreichischen Minderheitenpolitik weitgehend gesichert, was zur Zeit der Sanktionen sinngemäß auch von den drei EU-Weisen gewürdigt worden war.
Einziger noch offener Streitpunkt ist die wegen Uneinigkeit der Parteien noch immer nicht gelöste Ortstafelfrage.
Zur Klarstellung: Es wird auch in Zukunft unterschiedliche Interessen zwischen deutsch- und slowenischsprachigen Gruppierungen geben. In einem Klima des gegenseitigen Vertrauens muss künftig jedoch stets versucht werden, ein konsensuales Einvernehmen zu erzielen.
 
Im Blickfeld ganz Europas ist ist die Politik gefordert, parteienübergreifend und mit einer Stimme eine rasche Lösung des Ortstafelstreits auf Basis der vorliegenden Konsensvorschläge verbindlich anzukündigen. Parallel dazu ist dringend Sachaufklärung zu leisten und national wie international klarzustellen, dass es in dieser Frage nur um einige Dutzend zusätzlicher zweisprachiger Ortsbezeichnungen in überwiegend kleinen Ortschaften geht. Es steht somit weder das Überleben der Volksgruppe auf dem Spiel, noch droht ein „slowenisches Territorium“, zumal 95% der 2.800 Kärntner Orte rein deutsch beschildert bleiben.
 
Nicht abseits stehen, mit uns gehen!
Begleiten Sie uns auf unserem Weg in eine gemeinsame friedliche Zukunft Kärntens im unauflöslichen Verbund mit Österreich! Setzen Sie ein Zeichen und unterschreiben Sie, wie schon Tausende vor Ihnen, die nachstehende Unterstützungserklärung!
Ich unterstütze den Kärntner Heimatdienst auf seinem Weg der Verständigung in Kärnten!
Damit ist keine wie immer geartete Verpflichtung gegenüber dem KHD verbunden.

 

Klicken Sie bitte hier um die Unterstützungserklärung als PDF herunter zu laden

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