1920 war die Freude über die siegreiche Kärntner Volksabstimmung groß, wie eine Dankesurkunde des historischen Kärntner Heimatdienstes im Bild links zeigt. Aber es dauerte noch fast 100 Jahre bis nach endlosem Volksgruppenstreit ein gemeinsames Opfergedenken mit einem Sprachen- und grenzüberschreitenden Friedensbekenntnis Realität geworden ist, wie das Bild rechts bei einer österreichisch-slowenischen Gedenkveranstaltung in Völkermarkt beweist.

Kärntner Heimatdienst heute und in Zukunft

Vom Gegeneinander zum Miteinander und Füreinander

⮕ Traditionspflege steht nicht in Widerspruch zu Verständigung und Versöhnung

⮕ Für gutnachbarliche Beziehungen mit grenzüberschreitendem Kulturaustausch

Ja zu interkulturellem Dialog.

Nein zu Fremdenfeindlichkeit, Pauschalverurteilung und Generalverdacht, aber auch Nein zu nicht integrierbarer illegaler Massenzuwanderung

  • Vorrang für Interessen Österreichs und der Österreicher im friedlichen Staatenwettbewerb.
  • Ja zu einem neuen Patriotismus. Stärkung des kulturellen Selbstbewusstseins ohne Überheblichkeit und Aggressivität.
  • Verständigung über sprachliche, ideologische und religiöse Barrieren hinweg ohne kulturelle Selbstaufgabe.
  • Vertretung von legitimen Interessen der deutschsprachigen Mehrheitsbevölkerung im Kärntner Grenzland bei Respektierung der Rechte und Einrichtungen der slowenischsprachigen Minderheit.
  • Für ein gleichberechtigtes friedliches Miteinander von Mehrheit und Minderheit in Kärnten.
  • Bekenntnis zum Dialog zur Problemlösung im Vorfeld der Politik.
  • Stärkung eines positiven Geschichtsbewusstseins. Gemeinsame Aufarbeitung der dunklen Kapitel der Vergangenheit in Informations- und Diskussionsveranstaltungen, in Massenmedien und eigenen Publikationen.
  • Zukunftsorientierte Traditionspflege.
  • Arbeit an der Schaffung einer Friedensregion Alpen-Adria in und außerhalb der Kärntner Konsensgruppe.
  • Ja zum interkulturellen Dialog unter Einhaltung der Grundregel für Immigranten: Rechtsordnung akzeptieren – unsere Lebensweise respektieren!
    Nein zu illegaler Massenzuwanderung.
  • Für grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf Basis der Gegenseitigkeit.
  • Bekenntnis zur unauflöslichen Landeseinheit Kärntens im Verbund mit Österreich.
  • Für ein Europa der Vaterländer als Wirtschafts-, Friedens- und Sicherheitsgemeinschaft.
  • Fortsetzung und Vertiefung des bereits grenzüberschreitenden Konsens- und Dialogprozesses.

Mit seiner im Jahr 2005 erfolgreich dokumentierten Kompromissbereitschaft in der Kärntner Ortstafelfrage und mit seiner seither intensivierten Verständigungs- und Versöhnungsarbeit in und außerhalb der Kärntner Konsensgruppe, konnte sich der Kärntner Heimatdienst österreichweite und internationale Anerkennung erwerben.