KHD-Obmann Andreas Mölzer mahnt allumfassende Opferwürde ein
Anlässlich des europaweiten Gedenktages am 23. August erinnert der Kärntner Heimatdienst mit seinem Obmann Andreas Mölzer an die Notwendigkeit eines umfassenden und gerechten Erinnerns.
„Gerade im Lichte aktueller Debatten, wie sie rund um den Peršmanhof geführt werden, ist es wichtig, auf die europäische Dimension hinzuweisen“, so Mölzer. Seit 2009 wird dieser Tag in vielen Ländern der EU begangen, um an die Opfer sämtlicher totalitärer und autoritärer Regime zu erinnern. „Ein solches offizielles Gedenken wäre auch in Österreich längst angebracht.“
Der Kärntner Heimatdienst betont, dass alle Opfer von Unrecht und Gewalt gleichermaßen Würde verdienen. „Wenn im Erinnerungsjahr 2025 den Opfern des Nationalsozialismus gedacht wird, dann dürfen ebenso wenig die Opfer des Kommunismus und Stalinismus vergessen werden wie jene der Tito-Partisanen“, erklärt Mölzer.
Es gehe um Gerechtigkeit im Gedenken: Nicht selektiv, sondern allumfassend müsse erinnert werden. „Dies ist nicht nur eine Frage historischer Wahrhaftigkeit, sondern vor allem eine humanitäre Pflicht.“