{"id":1099,"date":"2023-02-23T13:07:29","date_gmt":"2023-02-23T12:07:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.khd.at\/?p=1099"},"modified":"2023-02-23T13:07:56","modified_gmt":"2023-02-23T12:07:56","slug":"kaernten-soll-bis-2028-klimaneutral-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.khd.at\/index.php\/kaernten-soll-bis-2028-klimaneutral-werden\/","title":{"rendered":"NEOS: &#8220;K\u00e4rnten soll bis 2028 klimaneutral werden&#8221;"},"content":{"rendered":"<h1>Die NEOS antworten auf die Fragen des K\u00e4rntner Heimatdienst<\/h1>\n<p><em>Die Wichtigsten Ma\u00dfnahmen in der n\u00e4chsten Legislaturperiode:<br \/>\nUmwelt- und Klimaschutz:<br \/>\n<\/em><strong>NEOS: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>K\u00e4rnten soll bis 2028 klimaneutral werden. Eine Legislaturperiode muss reichen, um dieses so enorm wichtige Ziel zu schaffen.\u00a0K\u00e4rnten muss daher Vorreiter f\u00fcr alle erneuerbaren Energien werden. Rasche Investitionen in den richtigen Energiemix aus Wasserkraft, Windkraft, Geothermie und Photovoltaik werden das Land energiesouver\u00e4n und unabh\u00e4ngig von autokratischen Staaten machen.<\/li>\n<li>Weiters soll es in jedem Bezirk eine erneuerbare Energiegemeinschaft geben. Damit wird die Erzeugung und Verteilung von Strom zwischen Haushalten und Gemeinden erm\u00f6glicht und ein wichtiger Beitrag zur Energiesouver\u00e4nit\u00e4t geleistet.<\/li>\n<li>Mit einer digitalen Plattform wollen wir jeder K\u00e4rntnerin und jedem K\u00e4rntner Einsicht geben, was das Land in Sachen Energiemasterplan bereits geschafft hat, welche konkreten Projekte aktuell wo geplant sind und welchen Status der Umsetzung sie haben. Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfungen f\u00fcr erneuerbare Energien m\u00fcssen au\u00dferdem beschleunigt werden.<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus braucht das Land ein ganzheitliches Verkehrskonzept, das die Schwachstellen der Einzelma\u00dfnahmen f\u00fcr bestimmte Verkehrsmittel wie Auto, Bus, Bahn, Mikrol\u00f6sung oder Fahrrad \u00fcberwindet. Beim hybriden Individualverkehr werden daher Wege mit einem Mix aus allen Mobilit\u00e4tsangeboten zur\u00fcckgelegt.<\/li>\n<li>Alle L\u00fccken im Radverkehr in den St\u00e4dten m\u00fcssen zudem geschlossen werden. Es soll auch dar\u00fcber hinaus direkte Radhighways und ausreichend multimodalen Knotenpunkten an Bus- und Bahnstationen die schnellsten Anbindungen an das Umland und die Einzugsgebiete geben.<\/li>\n<li>Mit uns gibt es keine Umwidmungen im Hinterzimmer mehr. Gleichzeitig m\u00fcssen F\u00f6rderungen seitens des Landes und Steuermechanismen angepasst werden, um Fl\u00e4chenrecycling zu beg\u00fcnstigen und Neubau auf der gr\u00fcnen Wiese zu minimieren. Gemeinden sollen bei der Umsetzung bestm\u00f6glich unterst\u00fctzt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Soziale Gerechtigkeit und Wohlstand:<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><strong>NEOS: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Im Sinne der Generationengerechtigkeit ben\u00f6tigt das Land K\u00e4rnten finanzielle Stabilit\u00e4t: Der Schuldenrucksack, den die Jungen schultern m\u00fcssen, wird immer gr\u00f6\u00dfer, weswegen jede Ausgabe des Landes auf ihre Zukunftsfitness \u00fcberpr\u00fcft werden muss \u2013 d. h. man muss kl\u00e4ren, inwieweit das Geld f\u00fcr die Zukunft investiert wird und die Jungen entlastet.\u00a0Die H\u00e4lfte der Parteien- und Klubf\u00f6rderung soll daher eingespart werden: Wir wollen das Geld nicht in aufgebl\u00e4hte Parteiapparate stecken, sondern zweckgebunden in unsere Kinder investieren.<\/li>\n<li>Weil es unter dem Aspekt der Chancengerechtigkeit ein Stadt-Land-Gef\u00e4lle gibt, bedarf es gezielte Ma\u00dfnahmen im l\u00e4ndlichen Raum: Nicht nur in den St\u00e4dten sondern auch im l\u00e4ndlichen Bereich soll das Land K\u00e4rnten intensiv Co-Working-Spaces f\u00f6rdern. Damit wird zielgerichtet den zersiedelten Strukturen entgegengewirkt, es werden dadurch beste Arbeitsbedingungen geschaffen, l\u00e4ndliche Regionen belebt und die CO<sub>2<\/sub>-Bilanz im motorisierten Individualverkehr verbessert.<\/li>\n<li>Wir wollen die Kinderbetreuung besser und leistbar machen: Jede und jeder, der\/die einen Platz braucht, soll einen bekommen und sich diesen auch leisten. Gleichzeitig muss der Betreuungsschl\u00fcssel drastisch gesenkt werden, damit Kinder individuell gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen. Die beste Bildung ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr ein chancengerechtes und erfolgreiches Leben.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Wirtschaftsstandort:<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><strong>NEOS: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Wir NEOS wollen den Wirtschaftsstandort st\u00e4rken: Das Land muss Rahmenbedingungen schaffen, um als Standort f\u00fcr Unternehmen attraktiv zu sein. Es soll nicht mehr dem Zufall und den Unternehmen selbst \u00fcberlassen werden, ob sie K\u00e4rnten als Standort in Erw\u00e4gung ziehen. K\u00e4rnten muss daher massiv in Bildung, Infrastruktur und Freizeitangebote investieren, umso Unternehmen, High Potentials und deren Mitarbeitende zu gewinnen, die f\u00fcr sich und ihre Familien die besten Lebens- und Arbeitsbedingungen vorfinden. Gleichzeitig soll das Land K\u00e4rnten branchenumfassend die unternehmerischen Bedingungen f\u00f6rdern und durch den weiteren Abbau von B\u00fcrokratie, vereinfachte Verfahren und den Ausbau der Infrastruktur die bewusste Entscheidung f\u00fcr den Standort K\u00e4rnten erleichtern.<\/li>\n<li>K\u00e4rnten kann nicht mehr nur touristisch damit punkten, einer der sch\u00f6nsten Flecken in ganz \u00d6sterreich zu sein. Auch f\u00fcr international t\u00e4tige Schl\u00fcsselkr\u00e4fte soll die Sch\u00f6nheit des Landes eine der wichtigsten Entscheidungsgrundlagen werden, in unser Bundesland zu ziehen und hier dauerhaft zu bleiben. K\u00e4rnten muss sich daher als ernstzunehmende Remote Working Destination etablieren. Daf\u00fcr braucht man einen fl\u00e4chendeckenden Ausbau von Glasfaser- und 5G-Internet und ein breites Angebot von kostenlosen Beratungs- und Betreuungsprogrammen f\u00fcr moderne Arbeitsnomaden.<\/li>\n<li>In K\u00e4rnten gibt es unz\u00e4hlige engagierte Start-ups \u2013 im digitalen und technischen Bereich gleicherma\u00dfen wie im Handel, dem Handwerk oder dem Tourismus. Auf der einen Seite steigen Mietpreise und gleichzeitig gibt es viele leerstehende Lokale in den Innenst\u00e4dten. Fl\u00e4chen, die dem Land geh\u00f6ren, m\u00fcssen daher den Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern g\u00fcnstig vermietet und Leerst\u00e4nde von Privatvermietern durch F\u00f6rderungen leistbar gemacht werden. Mit dieser Art des Freifl\u00e4chenmanagements steuert das Land K\u00e4rnten positiv den Leerst\u00e4nden und sinkenden Frequenzen in den Ortskernen entgegen.<\/li>\n<li>Nach langen Jahren der Un\u00fcbersichtlichkeit im F\u00f6rderdickicht wollen wir einen umfassenden digitalen One-Stop-Shop f\u00fcr F\u00f6rderungen jeglicher Art. Ob Start-up, Familienbetrieb, KMU oder Gro\u00dfbetrieb \u2013 sie sollen alle f\u00fcr sie relevanten F\u00f6rderangebote im \u00dcberblick behalten und werden in den Abwicklungen begleitet. So k\u00f6nnen sich Unternehmerinnen und Unternehmer auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und Arbeitspl\u00e4tze sowie Wertsch\u00f6pfung schaffen.<\/li>\n<li>Lebenslanges Lernen muss ernst genommen werden. Mit einem Bildungskonto sollen Mitarbeitende aktiv darin unterst\u00fctzt werden, ihre F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten regelm\u00e4\u00dfig weiterzuentwickeln. Es funktioniert wie ein pers\u00f6nliches Bankkonto, mit dem in pers\u00f6nliche Fortbildung investiert werden kann \u2013 seitens des Landes, der Unternehmen und der Mitarbeitenden. Dadurch schaffen wir eine Win-Win-Situation f\u00fcr Arbeitnehmerinnen und -nehmer in ihrem beruflichen Fortkommen sowie f\u00fcr Arbeitgeberinnen und -geber, die bestens ausgebildete, zufriedene und engagierte Mitarbeitende zu besch\u00e4ftigen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Bildung und Arbeitsplatzsicherung:<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><strong>NEOS: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Der Beruf der Elementarp\u00e4dagogin\/des Elementarp\u00e4dagogen muss in K\u00e4rnten attraktiver werden, weil es einer der wichtigsten Professionen in unserer Gesellschaft ist. Einerseits durch eine entsprechende Entlohnung, aber andererseits auch durch erleichterten Quereinstieg oder Umstieg.<\/li>\n<li>Weiters muss die ganzj\u00e4hrige Kinderbetreuung ausgebaut werden. Denn Kinderbetreuung ist auch ein arbeitsmarktpolitisches Thema. K\u00e4rnten w\u00fcrde damit f\u00fcr Kinder und Eltern \u2013 auch gerade in Tourismusberufen \u2013 sicherstellen, dass die Kleinsten an 365 Tagen im Jahr in ihrer gewohnten Umgebung mit den ihnen vertrauten Bezugspersonen betreut werden k\u00f6nnen und die Eltern jenen Urlaub, \u00fcber den sie verf\u00fcgen, ohne Sorgen mit den Kindern verbringen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus sollen\u00a0in K\u00e4rnten der Ausbau von Betriebskinderg\u00e4rten st\u00e4rker gef\u00f6rdert und b\u00fcrokratische H\u00fcrden abgebaut werden. Die Angebote m\u00fcssen schneller, einfacher und flexibler an die Bed\u00fcrfnisse der modernen Arbeitswelt angepasst werden.<\/li>\n<li>Die Lehrpl\u00e4ne m\u00fcssen ins 21. Jahrhundert geholt werden, weswegen die Schulen mit Internet und Endger\u00e4ten ausgestattet werden sollen und das Personal digital-fit gemacht werden muss.<\/li>\n<li>Mit uns werden in K\u00e4rnten verschr\u00e4nkte Ganztagsschulen in den St\u00e4dten und den l\u00e4ndlichen Regionen massiv ausgebaut. Statt des bis dato vorherrschenden Systems des Unterrichts am Vormittag und der Lern- und Freizeitbetreuung am Nachmittag sollen Unterricht, Erholungszeit und Lernzeit \u00fcber den ganzen Tag kind- und jugendgerecht verteilt werden.<\/li>\n<li>Eine der gr\u00f6\u00dften Chancen K\u00e4rntens, eingebettet im Schmelztiegel dreier Kulturen, ist die Sprachenvielfalt. Deshalb wollen wir NEOS in K\u00e4rnten in einem festgelegten Stufenplan das fl\u00e4chendeckende Angebot der viersprachigen Spracherziehung schaffen: Englisch, Slowenisch und Italienisch als Fremdsprache ab der 1. Klasse Volksschule bis zum Ende der jeweils gew\u00e4hlten Schulform.<\/li>\n<li>Die Arbeitswelt ist flexibler geworden \u2013 nur nicht in der Schule. Wir brauchen daher mehr Flexibilit\u00e4t, was Einstieg, aber auch Umstieg oder Aufstiegsm\u00f6glichkeiten der Lehrerinnen und Lehrer betrifft. So m\u00fcsste der Umstieg zwischen Schule und Erwachsenenbildung oder z.B. Umstieg in die Administration erleichtert werden.<\/li>\n<li>Mit einer Aufstockung des administrativen Personals soll das Land K\u00e4rnten die Lehrerinnen und Lehrer entlasten. Jede Schule muss daher eine administrative Kraft erhalten, damit Lehrkr\u00e4fte und Direktoren bzw. Direktorinnen sich auf ihren eigentlichen Job, die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen sowie die F\u00f6rderung der individuellen Talente der Kinder, konzentrieren k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>K\u00e4rnten muss alles daran, das Image der Lehre sowie die Attraktivit\u00e4t der Lehrberufe zu verbessern. Wichtige Hebel daf\u00fcr sind die Erh\u00f6hung der Lehrlingsentsch\u00e4digung und eine gezielte F\u00f6rderung der Lehrbetriebe. Gleichzeitig wird mit uns die Lehre nach der Matura verbessert und f\u00fcr junge Erwachsene als gleichwertige Alternative zum Studium etabliert. Das wird durch ein Stipendienangebot f\u00fcr alle, die nach der Matura eine Lehre machen m\u00f6chten, erleichtert. Durch die intensive Vernetzung von Schulen mit Betrieben k\u00f6nnen sich Jugendliche in weiter Folge einen viel umfassenderen und praxisnahen Blick \u00fcber die Angebote der Lehre verschaffen, als wenn sie nur beim Schulausflug zur Jobmesse von einem Stand zum n\u00e4chsten flanieren.<\/li>\n<li>K\u00e4rnten soll mit dem Pilotprojekt \u201eBildungspflicht statt Schulpflicht\u201c Vorreiter in ganz \u00d6sterreich werden: Egal wer, egal wo \u2013 alle K\u00e4rntner Jugendliche bekommen die Unterst\u00fctzung, die sie brauchen, um die \u201eMittlere Reife\u201c zu erlangen. Die Mittlere Reife umfasst einen standardisierten Pr\u00fcfungsteil zu den Grundfertigkeiten und individuelle, portfolio- oder projektartige Bestandteile. Jugendliche, die dieses Ziel nach neun Schuljahren nicht erreichen, werden mit zus\u00e4tzlichen F\u00f6rderangeboten, Lerncoachings und psychosozialer Unterst\u00fctzung an die Zielerreichung herangef\u00fchrt.<\/li>\n<li>Wir wollen au\u00dferdem, dass K\u00e4rnten seinen Fokus auch auf die au\u00dferschulische Bildung und die St\u00e4rkung der Softskills lenkt und muss deshalb Vereine und Organisationen viel st\u00e4rker einbinden. Ob am Fu\u00dfballplatz, im Naturschutz oder im Seniorenheim \u2013 hier lernen Kinder, Verantwortung zu \u00fcbernehmen, sich f\u00fcr etwas einzusetzen, Konflikte zu l\u00f6sen, sozial zu agieren und gleichzeitig, ihre individuellen St\u00e4rken zu entdecken und zu entfalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Volkskultur\/Tradition:<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><strong>NEOS: <\/strong>Wir NEOS bekennen uns zur EMRK im Verfassungsrang, wonach alle Menschen das subjektiv-\u00f6ffentliches Recht haben, sich frei mit anderen zusammenzuschlie\u00dfen. Als liberale Partei ist unser Standpunkt dar\u00fcber hinaus, dass jeder und jede in diesem Land sich f\u00fcr sein oder ihr Anliegen &#8211; auch in Vereinen,\u00a0im Rahmen von Gedenkveranstaltungen oder sonstigen zivilgesellschaftlichen Initiativen, die nat\u00fcrlich dem antifaschistischen Charakter nicht widersprechen d\u00fcrfen\u00a0 &#8211; einsetzen k\u00f6nnen soll.<\/p>\n<p><em>Friedensregion Alpen Adria:<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><strong>NEOS: <\/strong>Eine der gr\u00f6\u00dften Chancen K\u00e4rntens, eingebettet im Schmelztiegel dreier Kulturen, ist die Sprachenvielfalt. Deshalb soll in K\u00e4rnten in einem festgelegten Stufenplan das fl\u00e4chendeckende Angebot der viersprachigen Spracherziehung geschaffen werden: Englisch, Slowenisch und Italienisch als Fremdsprache ab der 1. Klasse Volksschule bis zum Ende der jeweils gew\u00e4hlten Schulform. Durch das Erlernen mehrerer Sprachen schafft man gleichzeitig Empathie, Verst\u00e4ndnis und vor allem Respekt f\u00fcr andere Kulturen. Dies stellt den Grundstein dar f\u00fcr ein friedliches Miteinander.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sch\u00fctzt ein proeurop\u00e4isches Gedankengut vor einem Ausbruch ehemaliger Konflikte. Die EU ist das gr\u00f6\u00dfte Friedensprojekt in der Historie und zudem Friedensnobelpreistr\u00e4gerin. Diese gro\u00dfartige Erfolgsgeschichte muss daher auf allen politischen Ebenen an die Bev\u00f6lkerung herangetragen werden.<\/p>\n<p><em>Kernkraftwerk Kr\u0161ko:<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><strong>NEOS: <\/strong>Wir haben ausreichend erneuerbare Energie, um die Energiewende zu schaffen. Wir anerkennen aber, dass es in Europa und auf der Welt L\u00e4nder gibt, die andere Antworten geben.\u00a0Mit der Sicherheit der K\u00e4rntner und K\u00e4rntnerinnen darf aber nicht gepokert werden.\u00a0Wir m\u00fcssen uns daher weiter auf internationaler Ebene daf\u00fcr einsetzen, dass insbesondere betreffend die Sicherheit von Atomkraftwerken geforscht wird, damit, wenn schon welche gebaut werden oder weiter in Betrieb stehen bleiben sollen, sie so sicher wie m\u00f6glich sind. Hinsichtlich des Kernkraftwerks in Kr\u0161ko braucht es in diesem Zusammenhang einen trilateralen Anti-Atomkraft-Gipfel, im Rahmen dessen eine zufriedenstellende L\u00f6sung f\u00fcr alle Beteiligten erzielt werden soll.<br \/>\nWissenschaftlich betrachtet spricht aber Einiges gegen den Betrieb des AKW Kr\u0161ko. So empfiehlt bspw. die International Risk Assessment Group den Betrieb des AKW Kr\u0161ko sofort einzustellen.<\/p>\n<p><em>Kriegerische Konflikte im 20. Jahrhundert:<br \/>\n<\/em><strong>NEOS: <\/strong>Dialog und Diplomatie sind gerade auf dem au\u00dfenpolitischen Parkett ein wesentliches Instrument zu dem wir nat\u00fcrlich stehen. Die europ\u00e4ische Integration, vor allem die Deutsch-franz\u00f6sische Freundschaft als Lokomotive davon, kann hier als Vorbild gelten, um auch k\u00fcnftig f\u00fcr ein friedliches Miteinander zu sorgen.<\/p>\n<p><em>Minderheitenrechte f\u00fcr die alt\u00f6sterreichische Volksgruppe:<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><strong>NEOS: <\/strong>Wir anerkennen die Problematik, dass die deutschsprachige Minderheit in Slowenien &#8211; nach wie vor &#8211; keinen Minderheitenschutz genie\u00dft. Deswegen ist es wichtig, dass sich \u00d6sterreich auf au\u00dfenpolitischer Ebene bei seinem europ\u00e4ischen Nachbarn Slowenien daf\u00fcr einsetzt, dass die betroffenen Personen \u00e4hnliche Minderheitenrechte erlangen, wie dies auch in den meisten westlichen Staaten der Fall ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NEOS antworten auf die Fragen des K\u00e4rntner Heimatdienst Die Wichtigsten Ma\u00dfnahmen in der n\u00e4chsten Legislaturperiode: Umwelt- und Klimaschutz: NEOS: K\u00e4rnten soll bis 2028 klimaneutral werden. Eine Legislaturperiode muss reichen, um dieses so enorm wichtige Ziel zu schaffen.\u00a0K\u00e4rnten muss daher Vorreiter f\u00fcr alle erneuerbaren Energien werden. 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