{"id":1195,"date":"2023-09-21T11:33:47","date_gmt":"2023-09-21T09:33:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.khd.at\/?p=1195"},"modified":"2023-09-21T11:36:06","modified_gmt":"2023-09-21T09:36:06","slug":"das-wissenschaftliches-khd-symposium-des-jahres-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.khd.at\/index.php\/das-wissenschaftliches-khd-symposium-des-jahres-2023\/","title":{"rendered":"Das wissenschaftliche KHD-Symposium des Jahres 2023"},"content":{"rendered":"<h3>Alte Konflikte \u2013 neue Kooperationen<\/h3>\n<p>Wie bereits im Vorjahr veranstaltete der K\u00e4rntner Heimatdienst auch heuer wieder ein wissenschaftliches Symposium, um einerseits historische Probleme unseres Landes aufzuarbeiten und andererseits neue Themenbereiche des Heimatschutzes zu erarbeiten.<\/p>\n<p>Unter dem Motto \u201ealte Konflikte \u2013 neue Kooperationen\u201c traf man sich am 16. September wieder im Klagenfurter Europa-Haus, das freundlicherweise von der Stadt Klagenfurt kostenfrei zur Verf\u00fcgung gestellt worden war. Nach der Begr\u00fc\u00dfung durch den Klagenfurter B\u00fcrgermeister Christian Scheider und nach den Gru\u00dfworten des Landtagspr\u00e4sidenten Reinhard Rohr er\u00f6ffnete KHD-Obmann Andreas M\u00f6lzer die Tagung, die in zwei Diskussionsrunden das Thema aufarbeitete. M\u00f6lzer appellierte dabei vor der medialen \u00d6ffentlichkeit und den Teilnehmern des Symposiums an die Verb\u00e4nde der K\u00e4rntner Slowenen, konkret an Valentin Inzko und an Manuel Jug, den Dialog auch mit den Heimat- und Traditionsverb\u00e4nden wieder aufzunehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1197\" src=\"https:\/\/www.khd.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/b0250f3a-4a0b-4308-a67b-188e7156f56d.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"427\" \/><\/p>\n<p>Das erste Podium wurde vom Historiker Doktor Peter Wassertheurer und seinem slowenischen Kollegen Professor Janez Stergar bestritten. Wassertheurer ist der Vorsitzende des Arthur Lemisch-Instituts, welches den K\u00e4rntner Abwehrk\u00e4mpferbund nahe steht. Und Stergar ist der Vorsitzende des Clubs der K\u00e4rntner Slowenen in Lublijana und Mitglied des General Majster-Verbandes.<\/p>\n<div id=\"attachment_1199\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1199\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1199\" src=\"https:\/\/www.khd.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_7472.png\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"185\" \/><p id=\"caption-attachment-1199\" class=\"wp-caption-text\">Auch der ORF hat \u00fcber die Veranstaltung berichtet (Bild: Screenshot &#8220;ORF.at&#8221;)<\/p><\/div>\n<p>Damit ist es im K\u00e4rntner Heimatdienst gelungen, erstmals die Traditionstr\u00e4ger der seinerzeitigen Gegner im K\u00e4rnten Abwehrkampf an einen Tisch zu bekommen. Das was sie damals trennte, n\u00e4mlich ihre nationale Einstellung und der Kampf um ihre jeweilige Heimat, wie sie jeweils verstanden, eint sie heute, betonte KHD-Obmann M\u00f6lzer. Dass sie n\u00e4mlich Patrioten sind, die einen K\u00e4rntner Patrioten die anderen eben slowenische Patrioten.<\/p>\n<p>Bei der von Doktor Marjan Sturm, dem langj\u00e4hrigen Vorsitzenden des Zentralverbandes der K\u00e4rntner Slowenen, moderierten Diskussionen zwischen den beiden Historikern zeigte sich, dass es noch gro\u00dfe Unterschiede in den beiden Geschichtsbildern gibt. Dennoch \u2013 so Sturm \u2013 ist allein die Tatsache, dass man miteinander spricht und die Ansichten der Gegenseite zur Kenntnis nimmt, ein wichtiger Schritt hin zur Vers\u00f6hnung.<br \/>\nAm zweiten Podium, das dann von Andreas M\u00f6lzer moderiert wurde, debattierten neben dem Hausherrn des Europahauses, dem Altlandeshauptmann Christoph Zernatto, der K\u00e4rntner FP\u00d6-Chef Erwin Angerer, der Spitzenmanager Filip Ogris-Matic, ein K\u00e4rntner Slowene und Magister Wolfgang Pucher, der Vertreter der K\u00e4rntner Industriellenvereinigung. Dabei ging es um den Wirtschaftsstandort K\u00e4rnten im Alpen Adria-Raum, wobei die vier Diskutanten sich einig waren, dass das Land gro\u00dfe Chancen habe. Allerdings gelte es, die Abwanderung junger hochqualifizierte Kr\u00e4fte zu bek\u00e4mpfen und ein breites Bewusstsein \u00fcber die Lebensqualit\u00e4t und \u00f6konomische Kraft des Wirtschaftsstandorts K\u00e4rnten zu propagieren.<\/p>\n<a href=\"https:\/\/www.khd.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/KM_C650i23092009090.pdf\" class=\"pdfemb-viewer\" style=\"\" data-width=\"max\" data-height=\"max\"  data-toolbar=\"both\" data-toolbar-fixed=\"on\">KM_C650i23092009090<br\/><\/a>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die mediale Berichterstattung im ORF (<a href=\"https:\/\/kaernten.orf.at\/stories\/3224454\/\">Symposium: Konflikte \u00fcberwinden als Chance &#8211; kaernten.ORF.at<\/a>) k\u00f6nnten aber auch in den gro\u00dfen Tageszeitungen des Landes (Siehe Ausschnitt oben, <a href=\"https:\/\/www.krone.at\/3114815\">K\u00e4rntner Heimatdienst &#8211; Erst ruhig diskutieren, dann ordentlich feiern | krone.at<\/a>) \u00fcber dieses Symposium des K\u00e4rntner Heimat Dienst es war \u00fcber aus erfreulich. Auch an dieser Stelle den Medienvertretern herzlich daf\u00fcr gedankt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alte Konflikte \u2013 neue Kooperationen Wie bereits im Vorjahr veranstaltete der K\u00e4rntner Heimatdienst auch heuer wieder ein wissenschaftliches Symposium, um einerseits historische Probleme unseres Landes aufzuarbeiten und andererseits neue Themenbereiche des Heimatschutzes zu erarbeiten. Unter dem Motto \u201ealte Konflikte \u2013 neue Kooperationen\u201c traf man sich am 16. 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