Jubiläumsdenkmal abermals beschmiert

Jubiläumsdenkmal „Gemeinsame Heimat Kärnten“ in Miklauzhof abermals beschmiert. Mit schwarzer Farbe und dem gesprühten Wort „Sramota“ (Schande). Ein Anschlag slowenischer Extremisten gegen das friedliche Zusammenleben. Der KHD hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

Das am 3. Oktober vom Kärntner Heimatdienst enthüllte Jubiläumsdenkmal „Gemeinsame Heimat Kärnten“, das beide Bevölkerungsgruppen gleichermaßen einschließen soll, um altes Misstrauen und gegenseitige Aversionen endgültig zu überwinden, wurde in den Morgenstunden des Heiligen Abend(!) neuerlich beschmiert. Mit schwarzer Farbe und dem in roter Schrift gesprühten slowenischen Wort „Sramota“ (Schande).

Der offenkundig von aus einem kleinen Kreis slowenisch-nationalistischer Extremisten stammenden Tätern verübte Anschlag zielt darauf ab, das friedliche Zusammenleben beider Bevölkerungsgruppen in Kärnten zu torpedieren.

Das obwohl im nun abgelaufenen Jubiläumsjahr, auch vom Kärntner Heimatdienst wiederholt der vielen Kärnten treuen Slowenen, die für Österreich gestimmt hatten, gedankt worden war, ohne jene zu verurteilen, die damals für Jugoslawien stimmten.

Der Kärntner Heimatdienst wird sich auch durch Gewaltaktionen slowenischer Extremisten nicht vom auch künftigen Weg der Verständigung und Versöhnung abhalten lassen ohne dabei seine traditionsbewusste Aufgabenstellung aufzugeben.

Dazu sei einmal mehr klargestellt:

Wenn wir ohne Grenz-Revisionsabsichten gegenseitig Respekt zeigen, einerseits für das Gedenken in Slowenien an die Kämpfer um die Nordgrenze, dann erwarten wir andererseits auch denselben Respekt für unser pro-österreichisches Abstimmungsgedenken in Kärnten.

Und dieses unser Gedenken schließt auch unverzichtbar den unbestrittenen Motor im geistigen Kampf pro Österreich, Hans Steinacher ein, ohne dessen ambivalentes Verhältnis zum Nationalsozialismus zu verschweigen, wie in unserer von Obmann-Stellvertreter Andreas Mölzer bei der Denkmalenthüllung präsentierten Dokumentation „Hans Steinacher in Licht und Schatten. Ein Kärntner seiner Zeit“ offengelegt wird.

Obmann Josef Feldner

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